Dillingen

Das Zuhause als Steuersparmodell

So können sich Modernisierer attraktive Zuschüsse sichern.

(djd). Klimaschutz beginnt im eigenen Zuhause. Die Dämmung der Außenwände ist ein zentraler Schritt, um dauerhaft Heizkosten zu sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun. Jetzt wird das energetische Modernisieren nochmals attraktiver – denn der Staat packt mit an. 20 Prozent der Kosten, bis maximal 40 000 Euro, erhalten Hauseigentümer über die Einkommensteuer zurück.Der Steuervorteil wird auf drei Jahre verteilt. Zu den Voraussetzungen zählt, dass es sich um selbst genutzten Wohnraum handelt und dass die Arbeiten von professionellen Fachhandwerkern ausgeführt wurden.

Effizienz lohnt sich

Der Gesetzgeber setzt mit dem Klimapaket auf die Strategie „Efficiency first“. Für den Gebäudebereich

heißt das: Energie zum Heizen soll so sparsam wie möglich eingesetzt werden. „Zu erreichen ist dies nur mit gut gedämmten Außenwänden“, erklärt Antje Hannig vom Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM). Erst wenn die Fassade modernisiert ist, lohnen sich laut Angaben der Expertin weitere Schritte wie der Austausch alter Heizungsanlagen. „Moderne Heiztechnologien wie Wärmepumpen sind überhaupt nur in ausreichend gedämmten Häusern sinnvoll“, merkt Hannig an. Neben der steuerlichen Förderung über drei Jahre profitieren Hauseigentümer damit dauerhaft von der neuen Heiztechnik und der eingesparten Energie.

Voraussetzungen für den Steuerbonus

Welche Voraussetzungen sind im Detail zu erfüllen, wie erfolgt die Beantragung der Steuerrückzahlung? Die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um den Steuerbonus beantworten Ihnen gerne unsere Steuerexperten aus der Region.

Als Ergänzung gibt es ein interaktives Formular für die neue „Bescheinigung des Fachunternehmens“ online zu finden. Diese vom Bundesfinanzministerium vorgeschriebene Bescheinigung muss der Handwerker ausfüllen, der die Dämmung vorgenommen hat. So wird die fachgerechte Ausführung der Arbeiten bestätigt. Der Hausbesitzer legt die Bescheinigung seinem Finanzamt vor, um die steuerliche Förderung in Anspruch nehmen zu können.

Wichtig: Das Ministerium weist darauf hin, dass „vom Inhalt, Aufbau und von der Reihenfolge der Angaben nicht abgewichen werden“ darf. Dabei helfen Ihnen die Steuerberater gerne.

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